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Beeinträchtigung der Trinkwasserqualität im Stadtbezirk Spandau – Vorsorgliches Abkochgebot ausgesprochen

Press Release from: 28.07.2011
Bei laufenden Routinebeprobungen des Trinkwassers im Wasserwerk Spandau durch das Labor der Berliner Wasserbetriebe wurden coliforme Keime im Rohwasser festgestellt. Durch die sofortige Desinfektion des Reinwasserbehälters ist sichergestellt, dass kein belastetes Wasser in das Trinkwasserversorgungsnetz gelangen kann. Bis Samstag, 30. Juli werden die Berliner Wasserbetriebe Netzbeprobungen vornehmen, um die Keimfreiheit des Trinkwassers im betroffenen Bezirk sicher nachzuweisen.

In Abstimmung mit den Berliner Wasserbetrieben sprechen die Behörden ein vorsorgliches Abkochgebot für den Berliner Bezirk Spandau aus. Insbesondere betroffen sind die Wohngebiete nördlich der Heerstraße bis zum Spandauer Forst und westlich der Havel bis zur Stadtgrenze zu Falkensee.

Das bedeutet, dass Leitungswasser in Haushalten hier erst nach 20-minütigem Abkochen zum Trinken und zur Zubereitung von Speisen genutzt werden sollte. Dies gilt auch für Kaffeemaschinen und Zähneputzen. Für die Körperhygiene kann Leitungswasser weiterhin genutzt werden. Diese Vorsichtsmaßnahmen gelten zunächst bis zum Samstag, 30. Juli 2011.

In Abstimmung mit dem Landesamt für Gesundheit und Soziales Berlin und dem Gesundheitsamt Spandau haben die Berliner Wasserbetriebe im Wasserwerk Spandau entsprechende Maßnahmen zur Sicherung der Qualität eingeleitet. Die Berliner Wasserbetriebe werden die Bevölkerung über weitere Ergebnisse zeitnah informieren.
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